Argumentieren, zuhören, Position beziehen – das stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jugend debattiert-Runde an der DSP. Was mit zweitägigen Workshops für die 8. Klassen zu Beginn des Halbjahres startete, entwickelte sich über weitere Trainingsdebatten im Unterricht hin zu einem engagierten schulinternen Wettbewerb mit Qualifikation am 24. April und dem großen DSP-Finale am 27. April.
In der Altersklasse I (8./9. Klassen) beteiligten sich zahlreiche Schüler in mehreren Qualifikationsrunden. Im Finale überzeugten Olivia Sun und Johanna Hahmann (beide 9b) mit klar strukturierten Argumenten zu der aktuellen Fragestellung, ob Social Media in der EU gesetzlich mit einer Altersbeschränkung versehen werden sollte.
In der Altersklasse II wurde ebenfalls hochaktuell debattiert: "Müssen KI-Chatbots sich als solche kenntlich machen?". In dieser lebhaften und sehr gegenwartsnahen Debatte setzten sich Charlotte Kutscher (11a) und Lukas Ding (10a) durch und sicherten sich die beiden Startplätze für das Asienfinale.
Die Jury erlebte zahlreiche spannende Debatten – und stand vor der anspruchsvollen Aufgabe, sehr knappe Entscheidungen zu treffen. Unterstützt wurde sie dabei von den Schülerjuroren Antonie Wilhelmy, Leo Anic (beide 12b) und Laura Hunziger (12a). Der gesamten Jury gilt an dieser Stelle ein herzlicher Dank.
Das Jugend debattiert-Asienfinale 2026 findet im Juni an der Deutsch-Schweizerischen Internationalen Schule (GSIS) in Hongkong statt. Wir wünschen unserem Team viel Erfolg und inspirierende Begegnungen mit Schülern anderer Deutscher Schulen in Ostasien.