Wann sollte Suchtaufklärung beginnen – und wie gelingt sie so, dass sie wirklich wirkt? Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Schuljahr fand die Suchtpräventionsfahrt der Jahrgangsstufe 8 bereits zum zweiten Mal statt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und Gesundheitsförderung unserer Schüler.
Vom 20. bis 22. Mai setzten sich die Achtklässler in einem geschützten Rahmen intensiv mit Themen wie Alkohol, Drogen und deren Risiken auseinander. Ziel war es, frühzeitig ein fundiertes Verständnis zu entwickeln und die eigene Haltung zu stärken – noch bevor sie mit entsprechenden Versuchungen konfrontiert werden.
Gut vorbereitet gingen die Jugendlichen in diese Tage: Bereits im Vorfeld hatten sie Referate zu verschiedenen Formen der Sucht erarbeitet. Während der Fahrt wurden diese präsentiert und bildeten die Grundlage für vertiefende Gespräche, Diskussionen und persönliche Reflexionen. So entstand ein differenziertes Bild der Thematik und ein wachsendes Bewusstsein für Prävention und Verantwortung.
Auch das gemeinsame Erleben spielte eine zentrale Rolle: Auf einem Campingplatz im Pekinger Umland verbrachten die Schüler zwei Tage in der Natur. Sie zelteten, kochten gemeinsam und meisterten erlebnispädagogische Kooperationsaufgaben, die auch den Zusammenhalt innerhalb der Klassen förderten. Ergänzt wurde das Programm durch den Film „Lauf um dein Leben – Vom Junkie zum Ironman“, der eindrücklich zur Auseinandersetzung mit den Folgen von Drogenmissbrauch anregte.
Die Tage unter freiem Himmel boten damit weit mehr als nur einen Perspektivwechsel: Sie eröffneten Raum für persönliche Erkenntnisse, stärkten die Gemeinschaft und hinterließen bleibende Eindrücke auf dem Weg zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst.